Ausstellung: Vom Verschwinden eines Holzhauses am Egelsee
Ein Gebäude im Verschwinden stellt sich auftauchenden Gedankenfetzen gegenüber:
Isabella Holenstein zeigt Fotografien eines abgebauten Wohnhauses, das direkt beim Egelsee stand. Als eine Art Kommentar dazu sind die Wort-Zeichnungen von Anina Mirjam Schärer zu lesen. Ein Vergehen und Werden.
Isabella Holenstein

Die Stadt Bern hat beschlossen, das Wohnhaus an der Muristrasse 21 abzubrechen, da es sich in einem schlechten Zustand befand. In den drei Monaten (April, Mai, Juni 2025) habe ich diesen Abbruch intensiv fotografisch begleitet. Viele Leute, die an mir vorbeigegangen sind, haben sich gewundert, dass das schöne Holzhaus abgebrochen wurde. Auch ich wurde wehmütig und bin es noch immer. Vor allem jetzt, wo ich mich wieder intensiv mit diesem Wohnhaus beschäftige. Ich sehe mich als eine Bewahrerin, eine Chronistin solcher Objekte.
„Die Kamera ist mein Werkzeug. Mit ihrer Hilfe mach ich alles um mich sinnvoll.“
André Kertész
Gastkünstlerin: Anina Mirjam Schärer

Botanik. Titanic. Dynamik. Dynamit. Kink.
Als lose Gedanken im Fluss des Bewusstseins schwebende Wörter finden ihren Weg durch Hand und Füllfeder auf Papier, sie umzingeln flächige Motive. Abrisse von Kartonverpackungen, Schattenwürfe von Glasgefässen, Pflanzen- und Tiersilhouetten. Tinte und Farbstift füllen die Zwischenräume aus.
Öffnungszeiten
Vernissage: Samstag, 10. Oktober, 15-18 Uhr
Einführung Francesco Micieli, Autor
Sonntag, 11. Oktober bis Samstag, 17. Oktober, 11-18 Uhr
oder nach Absprache mit den Künstlerinnen
Finissage: Sonntag 18. Oktober, 14-18 Uhr
Kontakt
Isabella Holenstein (Fotografie / Collage)
Anina Mirjam Schärer (Zeichnung)
Website: www.isabella-holenstein.jimdoweb.com
E-Mail: /